News und Facts zu Freiheit in der Kirche

  • Hans Küng wurde am 19. März 90 Jahre alt

  • Neue Geschäftsführerin

  • Dank an Andreas Heggli

    Dank an Andreas Heggli

    Erwin Koller dankt dem Geschäftsführer Andreas Heggli

    Verabschiedung von Andreas Heggli

    Anlässlich der Preisverleihung 2018 wurde Andreas Heggli, Geschäftsführer der Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche von 2003 bis August 2017 verabschiedet.

    Der Präsident Erwin Koller dankte ihm im Namen des Stiftungsrates und der vielen tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer an all den Preisverleihungen, die er mit Umsicht und Tatkraft vorbereitet, gestaltet und durchgeführt hat. Er lobte seinen engagierten Einsatz schon während der Präsidialzeit von Professor Hans Küng (bis 2013) und die stets gute Zusammenarbeit. Andreas Heggli bewies ein feines Sensorium und Urteil in allem, was die Freiheit in der Kirche betrifft: Personen, Vorgänge, Aktionen.

    Erwin Koller würdigte insbesondere seine Vernetzungsarbeit, mit der er die Stiftung in den Kontext und in gemeinsame Projekte der schweizerischen und europäischen Reformorganisationen integriert hat. Insbesondere vertritt er die Stiftung nach wie vor in der Allianz Es reicht, «welche die Verhältnisse am Churer Bischofssitz zwar nicht zu verbessern vermag, aber immerhin öffentlich dafür sorgt, dass sie nicht als normal gelten können».

    Andreas Heggli erinnert sich und nimmt Abschied

    Auch wenn er nach 14 Jahren realisierte, dass Weitermachen zu viel Substanz abverlangen würde, freut er sich, dass die Stiftung heute an einem anderen Ort steht als damals. Es gab verschiedene Höhepunkte in seiner Tätigkeit. Etwa 2014, als der Jesuit Klaus Mertes, der die Missbräuche durch Priester ins Gespräch gebracht hatte, nach der Übergabe des Preises an ihn spontan Matthias Katsch auf das Podium bat, ein Missbrauchsopfer und Sprecher der Gruppe «Eckiger Tisch». Es war der erste gemeinsame öffentliche Auftritt, sie umarmten sich.

    Oder die grosse Kirchendemo vor der Kathedrale in St. Gallen im selben Jahr. Sehr viele Frauen und Männer sagten gemeinsam und entschieden: Es reicht! Eine solche Manifestation gibt Energie für schwierige Zeiten.

    Oder bei einem bekannten und an sich aufgeschlossenen Bischof, der den Herbert Haag Preis nicht annehmen wollte: «Die Mitbrüder würden mir das nie verzeihen.»

    Oder 2011 die Preisverleihung in Wien an die Verborgene Kirche der alten Tschechoslowakei. Da trat Ludmila Javorová auf, die am 28. Dezember 1970 vom charismatischen Bischof Davidek zur Priesterin geweihte und nach der Wende von 1989 von den Hierarchen schnöde beiseitegeschobene Frau. Sie sprach nur wenige Sätze: klar, überlegt, tief spirituell. Es war bewegend, mit jedem Satz wurde es ruhiger, die Zeit stand still. «Für mich ist sie eine Heilige.»

    Oder schliesslich wie ihm Hans Küng bei der Übergabe der Stiftungsdokumente ein Buch übergab und mit letzter Kraft hineinschrieb: «Für Andreas Heggli ... in herzlicher Dankbarkeit für seine lebenslange Loyalität und Unterstützung meiner Arbeit.»

    Luzern, 11. März 2018 / Andreas Heggli / Erwin Koller

  • Preisverleihung 2019

  • Hermann Häring ist 80 geworden

  • Tätigkeitsbericht 2015/16

  • Aktuelles von der Allianz "Es reicht!"

  • Reformation und Freiheit in der Kirche - Sieben Bemerkungen

  • Amoris Laetitia

  • Das Morgen entsteht im Heute - Tagung zum Konzilsjubiläum - Dokumentation

  • 50 Jahre nach dem Konzil - Drei Kommentare

  • Vatikan gegen US-Nonnen - Kommentar

  • Preisverleihung 2015

  • Regina Ammicht Quinn auf Radio SRF 2 Kultur

  • 11. Februar 2015: 100. Geburtstag des Gründers

  • Apostolisches Schreiben von Dušan Špiner aus Olmütz

  • Heiligsprechung von Johannes Paul II.

  • "Die verratene Prophetie"